Ein ganz besonderer Sommertag im Feriencamp Hainewalde

Am Samstag, 25. Juli 2012, besuchten Clubpräsidentin Claudia Eisenkolb und LF Günter Sauer mit seiner Frau das Feriencamp Hainewalde des Zuckerstachel e.V.

Das Schullandheim „Eurohof Hainewalde“ liegt sehr idyllisch zwischen Oberlausitzer Bergland und Zittauer Gebirge. Ganze zwei Hektar Land, inkl. Kräutergarten und Streichelzoo, können Kinder und Jugendliche für ihre Freizeitgestaltung dort nutzen. Seit zehn Jahren organisiert die Projektgruppe „Zuckerstachel“, ein Team von Ärzten, Diätassistenten, Experten und betroffenen Eltern, in den Sommerferien dieses spezielle zweiwöchige Schulungs- und Ferienlager für 45 bis 60 an Diabetes erkrankte Kinder und Jugendliche aus Dresden und Umgebung. Finanziell werden Sie unter anderem von unserem Lions Club Dresden-Interkontinental unterstützt.

Vor Ort haben wurden die Lionsfreunde von 44 fröhlichen Zuckerstachelkindern und 22 hochmotivierten Betreuern erwartet. Torsten Plachta, der Vorsitzende vom Zuckerstachel e. V., war voll in seinem Element. Ein sportlicher Nachmittag bei sommerlichen 32 Grad war angesagt, auch für die Besucher. Acht Stationen, wie Eierlaufen, Ameisenrennen und Entenschwimmen lagen vor den Teilnehmern. Nach einer Stärkung mit 0,7 Broteinheiten (= 1 Eis) und einem Kaffee ging es los. Der prompt einsetzende, unwetterartige Platzregen konnte die Kinder nicht aufhalten und wurde lediglich zur kurzen Verschnaufpause genutzt.

Gut so, denn Clubpräsidentin Claudia Eisenkolb hat diese Pause sinnvoll genutzt und im Namen unseres Clubs einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro übergeben. Torsten Plachta hat sich unter Applaus sämtlicher Kinder und Betreuer überschwänglich bedankt.

Der Nachmittag vor Ort hat uns wieder bestätigt, dass wir genau die richtige Sache unterstützen. Claudia Eisenkolb bemerkte dazu: „Ich denke, es ist nicht selbstverständlich, dass Mitglieder des Zuckerstachel e. V. in ihrer privaten Freizeit so ein Feriencamp organisieren und verantworten. Schließlich heißt das, zwei Wochen Urlaub nehmen oder Überstunden abbauen, für sehr wenig Schlaf und Verantwortung rund um die Uhr.“

„Ich bin zuckersüß“ stand in Kinderhandschrift auf einem Plakat in Hainewalde. Daneben Worte aus dem Alltag und dem Umgang mit Diabetes. „Insulin“, „Pumpe“, „Traurigkeit“, „bewusst essen“, „Schock“, „uncool“ lassen erahnen, was die Kinder bewegt.

Noch ein anderer Spruch an der Wand hat die Besucher beeindruckt: „Die Konfrontation mit dem Diabetes ist wie die Konfrontation mit dem Leben selbst, eine Chance, vorhandene Grenzen und Schwierigkeiten akzeptieren zu lernen und die vielfältigen Möglichkeiten des Lebens, die bleiben, sinnvoll und verantwortlich zu gestalten.“

Dem lässt sich nicht viel hinzufügen. In diesem Sinne werden wir auch in diesem Lionsjahr wieder alles daran setzen, eine ordentliche Spendensumme für das nächste Feriencamp zusammen zu bekommen.

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